
kpmg – 10. August 2011
Das Emnid-Institut hat im Auftrag von KPMG Führungskräfte aus Unternehmen aller Größen und Branchen zum Thema Computerkriminalität befragt. Die e-Crime-Studie (PDF, 1.9 MB) zeigt: Jedes vierte Unternehmen war in Deutschland in den vergangenen drei Jahren Opfer von Computerkriminalität.
Noch alarmierender: 86 Prozent der Unternehmen stufen e-Crime inzwischen als echtes Risiko ein, allen voran die Stützen der deutschen Industrie, der Maschinenbau und die Automobilindustrie. Datendiebstahl macht Unternehmen zu schaffen.
Unter e-Crime werden wirtschaftskriminelle Handlungen unter Einsatz von Computer- oder Kommunikationssystemen verstanden. Da solche Systeme in der Wirtschaft immer präsenter sind und zugleich die globale Vernetzung zunimmt, wachsen auch die Angriffsflächen der Unternehmen.
Häufigstes Delikt ist der Diebstahl von Kunden- oder Arbeitnehmerdaten. 61 Prozent der von e-Crime betroffenen Unternehmen waren in den vergangenen drei Jahren Opfer von Datenraub. Ein weiteres hohes Risiko ist mit dem Diebstahl von geschäftskritischem Know-How verbunden: Jedes zweite Unternehmen (52 Prozent) war davon betroffen.