
Die wirtschaftliche Entwicklung von Unternehmen steht und fällt mit ihrer Fähigkeit, Geschäftsprozesse schnell und effizient an neue Herausforderungen und Chancen anzupassen. Es gilt, sich rasant änderden Märkten, gerecht zu werden. Dazu sind unternehmensübergreifende Geschäftsprozesse stark im Kommen. Nicht zuletzt müssen immer strengere gesetzliche Regelungen für Risikomanagement und Schutz der Privatsphäre berücksichtigt werden. Diese Anforderungen lassen sich angesichts einer immer komplexeren Anwendungs- und Systemlandschaft nur dann sicher und flexibel realisieren, wenn alle Komponenten auf gemeinsame Identitäten zugreifen können.
Ein Identity and Access Management (IAM)-System bietet die Möglichkeit, die Vielzahl der Kennungen und personenbezogenen Informationen, die Anwenderinnen und Anwender für den Zugriff auf Applikationen, Ressourcen und IT-Systeme benötigen, zu reduzieren und nach Möglichkeit in einer einzigen digitalen Identität zusammenzufassen.
Um Geschäftsprozesse effizient und sicher abzuwickeln, ist es von essentieller Bedeutung, diese Identitäten von zentraler Stelle aus zu pflegen und automatisiert mit den zugehörigen Rechten zu verbinden (Provisioning). Eine unabdingbare Voraussetzung für sichere Geschäftsprozesse ist die zweifelsfreie Authentifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bzw. Geschäftspartnern, die auf die Unternehmensressourcen zugreifen wollen.
Identity Management beschreibt also Prozesse und Technologien, die Benutzerinnen und Benutzern einen sicheren Zugriff auf Daten und Systeme ermöglichen. Ein Problem dabei ist, dass viele Geschäftabläufe in der Praxis eigene Bedürfnisse bezüglich Sicherheit, Verwaltung und Identifizierung der Benutzerinnen und Benutzer haben.